Führungskraft mit Migrationsgeschichte: Mein Weg in die Führungsrolle
Als Führungskraft mit Migrationsgeschichte wurde ich 2022 in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung porträtiert. Der Beitrag „Aus dem Ausland zum Erfolg“ beschreibt meinen Weg vom Arbeiterkind mit Zuwanderungsgeschichte über Bildung und berufliche Umwege bis in eine Leitungsrolle in Marketing und Unternehmenskommunikation.
Karriere mit Migrationsgeschichte ist selten geradlinig
Das Teilporträt „Arbeiterkind in Leitungsrolle“ zeichnet nach, wie frühe Migration, Mehrsprachigkeit, eine Gehbehinderung und unterschiedliche Bildungserfahrungen meinen beruflichen Weg geprägt haben. Eine Karriere mit Migrationsgeschichte entsteht häufig unter anderen Voraussetzungen als klassische Karriereerzählungen vermuten lassen. Entscheidungen, Zugang zu Bildung, familiäre Erwartungen und die Fähigkeit, sich in neuen Umfeldern zu orientieren, greifen ineinander.
Resilienz im Berufsleben und der Weg in Führung
Für mich war Resilienz im Berufsleben nie ein abstrakter Begriff. Sie entwickelte sich früh aus Situationen, in denen ich lernen musste, mit Ausgrenzung, Fehleinschätzungen und begrenzten Erwartungen umzugehen. Später führte mich mein Weg in Marketing und Kommunikation, in Führungsverantwortung und bis zur Prokura. Das FAZ-Porträt zeigt damit auch, weshalb Themen wie Sichtbarkeit, Chancengerechtigkeit und Frauen in Führung für mich nicht nur kommunikative Trends sind, sondern eng mit eigener Erfahrung verbunden bleiben.
Was diese Biografie mit meiner heutigen Arbeit verbindet
Heute fließt diese Perspektive in meine Arbeit mit Personal Brands, Führungskräften und Unternehmer:innen ein. Gerade Menschen mit ungewöhnlichen Berufswegen oder einem klaren Herzensthema unterschätzen häufig, wie relevant ihre Erfahrung für eine glaubwürdige Positionierung sein kann. Das FAZ-Porträt über Yeliz Kavak-Küstner ist deshalb zugleich ein externer Beleg für meinen beruflichen Weg. Die ausführliche Einordnung meiner Erfahrung findest du unter Über mich.
Aus dem Ausland zum Erfolg
Originalquelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung: Wie Zuwanderer in Spitzenpositionen gelangen