Eine Kommunikationsstrategie Unternehmen brauchen vor allem dann, wenn aus vielen Einzelmaßnahmen eine klare, steuerbare Linie entstehen soll. Sie verbindet Unternehmensziele mit Zielgruppen, Botschaften, Themen, Kanälen und Verantwortlichkeiten.
Ohne Strategie konkurrieren Maßnahmen um Aufmerksamkeit und Budget
In vielen Unternehmen entstehen Website-Inhalte, LinkedIn-Posts, Pressearbeit, Messen, interne Kommunikation oder Employer Branding parallel. Jede Maßnahme kann sinnvoll sein. Wirkung entsteht jedoch erst dann zuverlässig, wenn klar ist, welchen Beitrag sie zu einem gemeinsamen Ziel leistet.
Was eine Kommunikationsstrategie konkret leistet
Sie legt fest, welche Wahrnehmung aufgebaut werden soll, welche Stakeholder dafür relevant sind, welche Botschaften tragen und welche Themen das Unternehmen glaubwürdig besetzen kann. Gleichzeitig schafft sie Prioritäten und erleichtert Entscheidungen darüber, welche Kanäle und Formate tatsächlich gebraucht werden.
Eine gute Strategie verbessert auch die Zusammenarbeit zwischen Marketing, Kommunikation, Vertrieb, HR und Führung. Sie schafft einen gemeinsamen Bezugsrahmen, an dem Maßnahmen und Inhalte ausgerichtet werden können.
Die konkreten Bestandteile findest du in Was gehört zu einer B2B-Kommunikationsstrategie?. Wie die KOMKüche Unternehmen dabei begleitet, ist unter Corporate Brands beschrieben.
Eine Strategie ist auch ein Instrument zum Weglassen
Kommunikationsabteilungen und Marketingteams verfügen meist über mehr mögliche Themen und Kanäle als Zeit und Budget. Eine Strategie hilft deshalb nicht nur bei der Auswahl dessen, was getan wird. Sie schafft ebenso Klarheit darüber, welche Maßnahmen aktuell keine Priorität haben. Diese bewusste Begrenzung schützt Ressourcen, reduziert Aktionismus und erleichtert es, innerhalb des Unternehmens zu erklären, warum bestimmte Themen oder Kanäle stärker gewichtet werden als andere.
Du willst Kommunikation vom Maßnahmenmix zum steuerbaren System entwickeln? Dann beginnt die Arbeit mit Zielen, Positionierung und Prioritäten.